HGB-Update: Gesetzesstand, Regelwerk und Kommentierungen für die handelsrechtliche Bilanzierung kleiner Kapitalgesellschaften

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Seminarinhalt

Die handelsrechtliche Bilanzierung ist gem. § 242 HGB für alle Kaufleute eine gesetzliche Verpflichtung und zugleich - über § 5 Abs. 1 EStG - bei allen Kapitalgesellschaften die Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung. Auch für die Offenlegung ist der handelsrechtliche Jahresabschluss zugrunde zu legen, Banken und andere Kreditgeber verlangen von ihren Kunden ordnungsgemäße handelsrechtliche Jahresabschlüsse.

Das Seminar bietet in kompakter Form und praxisbezogen (d.h. nicht einschlägige Bereiche wie Konzern oder Abschlussprüfung bleiben ausgeklammert) die Möglichkeit, das handelsrechtliche Regelwerk zur Bilanzierung kleiner GmbHs strukturiert anhand des aktuellen Gesetzesstandes aufzufrischen und zu vervollständigen. Ergänzend dazu werden praxisrelevante Aspekte, Hinweise und Kommentierungen aufgezeigt, die für die tägliche Bilanzierungsarbeit bedeutsam sind. Ausführlich werden insbesondere die gesetzlichen Grundlagen für die Offenlegung besprochen.

Das Seminar ist in wesentlichen Teilen deckungsgleich mit dem im Vorjahr durchgeführten Seminar gleichen Titels, eine erneute Teilnahme ist insoweit nicht sinnvoll.

Gliederung Tag 1 Punkt A-B 1.-2. und 2. Tag Punkt B 3.-4.-D:

  1. Die Struktur des HGB
    1. Die Gliederung des HGB
      • Grobstruktur HGB und Detailgliederung 3. Buch HGB
      • Anwendungsbereich, Abgrenzung Kaufmann/Handelsgewerbe
  2. Umfang und Inhalt des Jahresabschlusses
    1. Der Jahresabschluss des Einzelkaufmanns
      • Anforderungen an den Jahresabschluss des Einzelkaufmanns
      • Ansatz-, Ausweis- und Gliederungsvorschriften
      • Bewertung: Grundsätze, Folgebewertung, Herstellungskosten
      • Regelungen für Kleinstkaufleute
    2. Die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften
      • Erweiterungen gegenüber dem Einzelkaufmann
      • Überleitungs- und Sonderregelungen für GmbH & Co. KG
      • Größenklassen und Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften
      • Ausweis/Gliederungsvorschriften zu den Posten der Bilanz und GuV
    3. Haftungsverhältnisse, Sicherheiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen
      • Bedeutung/Tragweite (v.a. Sicherheiten) für Gläubiger und Kreditgeber
      • Haftungsverhältnisse versus „sonstige finanzielle Verpflichtungen“
    4. Erstellung eines vollständigen Anhangs
      • Fallbeispiel, Anhang-Checkliste
  3. Bedeutsame Einzelaspekte der HGB-Rechnungslegung
    1. Anlagevermögen
      • selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände
      • Geschäfts- und Firmenwert
      • "Beteiligung" oder "verbundenes Unternehmen"?
    2. Vorräte: Untergliederung, Bestandsveränderung, Cut-off
    3. Darstellung einer teilweisen bzw. vollständigen Ergebnisverwendung
    4. Fehlerberichtigung (in bereits festgestellten Jahresabschlüssen)
      • Regeln für die Fehlerkorrektur
    5. Bescheinigung und Berichterstattung
      • BStBK-Vorgaben und IDW-Standard
  4. Offenlegung des Jahresabschlusses
    1. Gesetzliche Regelungen zur Offenlegung, Abstufung nach Größenklassen
    2. Erleichterungen für kleine und Kleinstkapitalgesellschaften
    3. Umfang/Bestandteile der Offenlegung
    4. Unter-Bilanz-Angaben bei der Kleinstkapitalgesellschaft, Hinterlegung
    5. Hinweise zur Offenlegungsminimierung     

Ansprechpartner

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Mail: seminare@sbk-sachsen.de
Tel.: 0341 56336-33
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